RDJR6-Serie (Sanftanlaufgerät)

Der RDJR6 ist ein Sanftanlaufgerät mit mikroprozessorgesteuerter digitaler Automatik. Er zeichnet sich durch hervorragende elektromagnetische Eigenschaften aus und ermöglicht sanftes Anlaufen, sanftes Anhalten und freies Anhalten. Anlaufspannung, Anlaufstrom, Sanftanlauf- und Sanftanlaufzeit können je nach Last angepasst werden, um den Anlaufstromstoß zu reduzieren.

Die Hauptvorteile sind stabile Leistung, einfache Bedienung, direkte Anzeige, geringes Volumen, digitale Einstellung, Fernsteuerungs- und externe Steuerungsfunktionen.


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Produktdetails

Parameter

Proben & Strukturen

Abmessungen

Produktmerkmale

1. Der Sanftanlaufgerät RDJR6 nutzt ein steuerbares Thyistormodul und Phasenverschiebungstechnologie, um die Motorspannung regelmäßig zu verbessern. Durch Steuerungsparameter kann er die Anforderungen an Motordrehmoment, Stromstärke und Last erfüllen.

2. Es verwendet einen Mikroprozessor zur Steuerung und Realisierung der Funktionen des sanften Anlaufens und sanften Anhaltens von AC-Asynchronmotoren, verfügt über eine vollständige Schutzfunktion und wird in großem Umfang in Motorantriebsanlagen in den Bereichen Metallurgie, Erdöl, Bergbau und chemische Industrie eingesetzt.

3. Schutz gegen Phasenausfall, Überspannung, Überlastung, Überstrom und Überhitzung gewährleisten.

4. Verfügt über Funktionen zur Anzeige der Eingangsspannung, zur Anzeige des Betriebsstroms, zur Selbstprüfung bei Fehlern, zur Fehlerspeicherung, hat einen 0-20mA Simulationswertausgang und kann die Motorstromüberwachung realisieren.

Aussehen und Montageabmessungen

RDJR6
RDJR6
RDJR6

Produktionsspezifikation

Modellnr. Nennleistung (W) Nennstrom (A) Anwendbare Motorleistung (kW) Formgröße (mm) Gewicht (kg) Notiz
A B C D E d
RD JR6-5.5 5,5 11 5,5 145 278 165 132 250 M6 3.7 Abb. 2.1
RD JR6-7.5 7,5 15 7,5
RD JR6-11 11 22 11
RD JR6-15 15 30 15
RD JR6-18.5 18,5 37 18,5
RD JR6-22 22 44 22
RD JR6-30 30 60 30
RD JR6-37 37 74 37
RD JR6-45 45 90 45
RD JR6-55 55 110 55
RD JR6-75 75 150 75 260 530 205 196 380 M8 18 Abb. 2.2
RD JR6-90 90 180 90
RD JR6-115 115 230 115
RD JR6-132 132 264 132
RD JR6-160 160 320 160
RD JR6-185 185 370 185
RD JR6-200 200 400 200
RD JR6-250 250 500 250 290 570 260 260 470 M8 25 Abb. 2.3
RD JR6-280 280 560 280
RD JR6-320 320 640 320

Produktionsspezifikation

Modellnr. Nennleistung (kW) Nennstrom (A) Anwendbare Motorleistung (kW) Formgröße (mm) Gewicht (kg) Notiz
A B C D E d
RDJR6-5.5 5,5 11 5,5 145 278 165 132 250 M6 3.7 Abb. 2.1
RDJR6-7.5 7,5 15 7,5
RDJR6-11 11 22 11
RDJR6-15 15 30 15
RDJR6-18.5 18,5 37 18,5
RDJR6-22 22 44 22
RDJR6-30 30 60 30
RDJR6-37 37 74 37
RDJR6-45 45 90 45
RDJR6-55 55 110 55
RDJR6-75 75 150 75 260 530 205 196 380 M8 18 Abb. 2.2
RDJR6-90 90 180 90
RDJR6-115 115 230 115
RDJR6-132 132 264 132
RDJR6-160 160 320 160
RDJR6-185 185 370 185
RDJR6-200 200 400 200
RDJR6-250 250 500 250 290 570 260 260 470 M8 25 Abb. 2.3
RDJR6-280 280 560 280
RDJR6-320 320 640 320

Diagramm

10

Funktionaler Parameter

Code Funktionsname Einstellbereich Standard Anweisung
P0 Anfangsspannung (30-70) 30 PB1=1, Spannungssteigungsmodell ist wirksam; wenn die PB-Einstellung auf Strommodus eingestellt ist, beträgt der anfängliche Spannungsstandardwert 40%.
P1 Sanftanlaufzeit (2-60)s 16s PB1=1, Spannungssteigungsmodell ist wirksam
P2 Sanftes Anhalten (0-60)s 0s Einstellung=0, für freien Stopp.
P3 Programmzeit (0-999)s 0s Nach dem Empfang der Befehle wird der Start mithilfe eines Countdown-Typs verzögert, nachdem der P3-Einstellwert erreicht wurde.
P4 Startverzögerung (0-999)s 0s Programmierbare Relais-Ansprechverzögerung
P5 Programmverzögerung (0-999)s 0s Nach Behebung der Überhitzung und Einstellung der P5-Verzögerung befand sich das System im Bereitschaftszustand.
P6 Intervallverzögerung (50-500)% 400% Die Einstellung hängt von der PB-Einstellung ab. Ist die PB-Einstellung 0, beträgt der Standardwert 280 %, und Änderungen sind möglich. Ist die PB-Einstellung 1, beträgt der Grenzwert 400 %.
P7 begrenzter Anlaufstrom (50-200)% 100% Dient zur Einstellung des Motorüberlastschutzwertes; der Eingangstyp P6, P7 hängt von P8 ab.
P8 Maximaler Betriebsstrom 0-3 1 Dient zum Einstellen des aktuellen Werts oder von Prozentwerten.
P9 aktueller Anzeigemodus (40-90)% 80% Bei Unterschreitung des Sollwerts wird als Fehler „Err09“ angezeigt.
PA Unterspannungsschutz (100-140)% 120% Ist der Wert höher als der eingestellte Wert, wird als Fehler „Err10“ angezeigt.
PB Startmethode 0-5 1 0 Strombegrenzt, 1 Spannung, 2 Kick + Strombegrenzt, 3 Kick + Strombegrenzung, 4 Stromanstieg, 5 Zweischleifen-Typ
PC Ausgangsschutz zulassen 0-4 4 0 Primär, 1 Minimallast, 2 Standard, 3 Schwerlast, 4 Senior
PD Betriebssteuerungsmodus 0-7 1 Dient zur Auswahl der Einstellungen für Bedienfeld und externes Bedienfeld. 0: Nur Bedienfeldbetrieb, 1: Betrieb von Bedienfeld und externem Bedienfeld.
PE Option für automatischen Neustart 0-13 0 0: Verboten, 1-9 für automatische Rücksetzzeiten
PF Parameter ändern zulassen 0-2 1 0: verboten, 1 für zulässige teilweise geänderte Daten, 2 für zulässige vollständige geänderte Daten
PH Kommunikationsadresse 0-63 0 Verwendung zur Kommunikation zwischen mehreren Sanftanlaufgeräten und oberen Geräten
PJ Programmausgabe 0-19 7 Verwenden Sie die Einstellung für den programmierbaren Relaisausgang (3-4).
PL Strombegrenzung mit sanftem Stopp (20-100)% 80% Verwenden Sie die P2-Einstellung für sanftes Abschalten und Strombegrenzung.
PP Nennstrom des Motors (11-1200)A Nennwert Zur Eingabe des Nennstroms des Motors
PU Motorunterspannungsschutz (10-90)% verbieten Dient zur Einstellung der Unterspannungsschutzfunktionen des Motors.

Fehleranweisung

Code Anweisung Problem und Lösung
Fehler 00 kein Ausfall Fehler wie Unterspannung, Überspannung, Überhitzung oder kurzzeitiger offener Stoppanschluss wurden behoben. Die Kontrollleuchte am Bedienfeld leuchtet. Drücken Sie die „Stopp“-Taste, um den Motor zurückzusetzen und ihn anschließend zu starten.
Fehler 01 Der externe transiente Stoppanschluss ist geöffnet. Prüfen Sie, ob der externe Transientenanschluss 7 und der gemeinsame Anschluss 10 kurzgeschlossen sind oder ob die NC-Kontakte anderer Schutzeinrichtungen normal funktionieren.
Fehler 02 Überhitzung des Sanftanlassers Die Kühlertemperatur überschreitet 85°C, Überhitzungsschutz wird ausgelöst, der Sanftanlasser startet den Motor zu häufig oder die Motorleistung ist für den Sanftanlasser nicht geeignet.
Fehler 03 Überstundenbeginn Die Starteinstellungsdaten sind nicht anwendbar oder die Last ist zu hoch, die Leistungskapazität zu gering
Fehler 04 Eingangsphasenverlust Prüfen Sie, ob ein Fehler im Eingang oder im Hauptregelkreis vorliegt, ob der Bypass-Schütz unterbrechen und den Stromkreis normal schließen kann oder ob die Siliziumsteuerung offen ist.
Fehler 05 Ausgangsphasenverlust Prüfen Sie, ob ein Fehler im Eingang oder im Hauptstromkreis vorliegt, ob der Bypass-Schütz unterbrechen und den Stromkreis normal schließen kann, ob die Siliziumsteuerung unterbrochen ist oder ob die Motorverbindung fehlerhaft ist.
Fehler 06 unausgewogene Dreiphasenströmung Prüfen Sie, ob die Eingangs-Drehstromversorgung und der Motor Fehler aufweisen oder ob der Stromwandler Signale ausgibt.
Fehler 07 beginnender Überstrom Wenn die Last zu hoch ist oder die Motorleistung mit einem Sanftanlaufgerät anwendbar ist, oder wenn der Einstellwert PC (Ausgangsschutz zulässig) falsch eingestellt ist.
Fehler 08 Betriebsüberlastschutz Bei zu hoher Last oder P7 ist die PP-Einstellung fehlerhaft.
Fehler 09 Unterspannung Prüfen Sie, ob die Eingangsspannung oder das Einstelldatum von P9 fehlerhaft ist.
Fehler 10 Überspannung Prüfen Sie, ob die Eingangsspannung oder das Einstelldatum der PA fehlerhaft ist.
Fehler 11 Fehler bei der Dateneinstellung Ändern Sie die Einstellungen oder drücken Sie die „Eingabe“-Taste, um den Vorgang zum Zurücksetzen zu starten.
Fehler 12 Kurzschluss der Belastung Prüfen Sie, ob ein Kurzschluss im Silizium vorliegt, die Last zu hoch ist oder die Motorspule einen Kurzschluss hat.
Fehler 13 Neustart-Verbindungsfehler Prüfen Sie, ob die externen Startklemmen 9 und Stoppklemmen 8 gemäß dem Zweileitungstyp verbunden sind.
Fehler 14 Fehler bei der Verbindung zum externen Stoppterminal Bei PD-Einstellung 1, 2, 3, 4 (externe Steuerung zulassen) sind der externe Stoppanschluss 8 und der gemeinsame Anschluss 10 nicht kurzgeschlossen. Nur bei einem Kurzschluss zwischen diesen beiden Anschlüssen kann der Motor gestartet werden.
Fehler 15 Motor unterlast Motor- und Lastfehler prüfen.

Modellnr.

11

Externer Steueranschluss

12

Definition des externen Steueranschlusses

Schalterwert Terminalcode Terminalfunktion   Anweisung
Relaisausgang 1 Bypass-Ausgang Steuer-Bypass-Schütz; bei erfolgreichem Anlauf des Sanftanlaufgeräts ist er stromlos und schließt (Öffner); Kapazität: AC 250 V/5 A
2
3 Programmierbarer Relaisausgang Ausgangstyp und -funktionen werden über P4 und PJ eingestellt; es handelt sich um einen Schließer ohne Stromversorgung; Kapazität: AC 250 V/5 A
4
5 Fehlerrelais-Ausgang Bei Störungen des Sanftanlaufgeräts schließt dieses Relais; es handelt sich ohne Stromversorgung um einen Öffnerkontakt. Kapazität: AC 250 V/5 A
6
Eingang 7 Vorübergehender Stopp Damit der Sanftanlauf normal funktioniert, muss dieser Anschluss mit Anschluss 10 kurzgeschlossen werden.
8 Stoppen/Zurücksetzen Verbindet sich mit Klemme 10 zur Steuerung von 2-Leitern, 3-Leitern,
gemäß der Verbindungsmethode.
9 Start
10 Gemeinsamer Anschluss
Analogausgang 11 Gemeinsamer Punkt der Simulation (-) Der Ausgangsstrom beträgt das Vierfache des Nennstroms, also 20 mA. Er kann auch mit einem externen Gleichstrommessgerät gemessen werden. Der maximale Lastwiderstand beträgt 300 Ω.
12 Simulationsstromausgang (+)

Anzeigetafel

13

Indikator Anweisung
BEREIT Wenn das Gerät eingeschaltet und betriebsbereit ist, leuchtet diese Anzeige.
PASSIEREN Im Bypass-Betrieb leuchtet diese Anzeige.
FEHLER Wenn ein Fehler auftritt, leuchtet diese Anzeige.
A Die eingestellten Daten entsprechen dem aktuellen Wert, diese Anzeige leuchtet.
% Die angezeigten Daten sind der aktuelle Prozentsatz, diese Anzeige ist hell.
s Einstelldaten sind die Zeit, diese Anzeige ist ein Licht.

Zustandsanzeige-Anweisung
Tastenbelegung
Der Sanftanlaufgerät der Serie RDJR6 verfügt über 5 Betriebszustände: Bereitschaft, Betrieb, Störung, Start und Stopp, Bereitschaft, Betrieb, Störung
verfügt über ein relatives Indikatorsignal. Anleitung siehe obige Tabelle.

14

Während des Softstart- und Softstopp-Prozesses können keine Daten gesetzt werden, es sei denn, das System befindet sich in einem anderen Zustand.
Im Einstellungsmodus würde der Einstellungsmodus nach 2 Minuten ohne weitere Aktionen beendet.
Drücken Sie zuerst die „Enter“-Taste, dann den Lade- und Startvorgang. Nach dem Ertönen des Signaltons kann das Gerät zurückgesetzt werden.
Daten zurück zum Werkswert.

Aussehen und Montageabmessungen

15

Anwendungsdiagramm

Normales Steuerungsdiagramm

16

Anweisung:
1. Der externe Anschluss ist vom Typ Zweileitungs-Steuerung. Wenn KA1 zum Starten geschlossen ist, ist es zum Stoppen geöffnet.
2. Bei Sanftanlaufgeräten mit einer Leistung über 75 kW muss die Bypass-Schützspule aufgrund der begrenzten Ansteuerkapazität des internen Relaiskontakts des Sanftanlaufgeräts über ein mittleres Relais gesteuert werden.

12.2 Ein gemeinsames und ein Standby-Steuerungsdiagramm

17

12.3 Ein gemeinsames und ein Standby-Steuerungsdiagramm

18

Anweisung:
1. Im Diagramm ist der externe Anschluss als Zweileiteranschluss ausgeführt.
(Wenn 1KA1 oder 2KA1 geschlossen ist, startet der Stromkreis. Wenn sie unterbrochen sind, stoppt der Stromkreis.)
2. Bei Sanftanlaufgeräten über 75 kW muss die Bypass-Schützspule über ein Mittelrelais gesteuert werden, da die Ansteuerkapazität des internen Mittelrelaiskontakts des Sanftanlaufgeräts begrenzt ist.

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